Keine Strafe nach der Abgabe in der Babyklappe.

Die Lebenspforte garantiert Anonymität, Vertraulichkeit, Straffreiheit. Keine Zeugen, keine Fragen, keine Polizei.

Eine Kindesaussetzung im Sinne der § 221 StGB liegt nicht vor, da eine Gefährdung des Kindes dadurch ausgeschlossen wird, dass es nach medizinischer Betreuung sofort in sichere Hände kommt. Für den Unterhalt des Kindes wird aus Spendenmitteln gesorgt, so dass auch keine Verletzung der Unterhaltspflicht vorliegt.

Das Projekt "Lebenspforte" ist privatrechtlich nach BGB organisiert "Geschäftsführung ohne Auftrag". Man kann es mit einer Nachbarschaftshilfe vergleichen, bei der ein Kind für maximal acht Wochen bei einem Nachbarn in Pflege gegeben wird.