Lebenspforte, eine Alternative

Letztes Jahr wurden in Deutschland 40 Babys ausgesetzt. 20 davon überlebten nicht.

Die Presse berichtet immer wieder von Tötung Neugeborener. Die Dunkelziffer der getöteten Kinder, die nie gefunden im Müll landen, kann nur geahnt werden.

Den Teufelskreis von Not, Verzweiflung und Panik, der zu oben genannten Kurzschlusshandlungen führt, will die "Lebenspforte" mit ihrem Angebot der anonymen und straffreien Abgabe von Babys durchbrechen. Eine verzweifelte Schwangere soll wissen, dass sie nicht abtreiben muss, eine Mutter, die wahrscheinlich gerade heimlich entbunden hat und glaubt Ihr Kind nicht behalten zu können, muss es nicht aussetzen oder in Panik zum Schweigen bringen. Sie kann ihrem Kind eine Chance zum Leben geben und es zur "Lebenspforte" bringen.

Die Mutter bleibt unerkannt. Keine Zeugen, keine Fragen, keine Polizei. Und wenn der erste Verzweiflungsdruck weg ist, sie weiß, ihr Kind befindet sich in liebevollen Händen und wird gut versorgt, und sie sich vielleicht doch jemanden anvertraut und eine Möglichkeit sieht, ihr Kind selbst aufzuziehen, kann sie sich innerhalb von acht Wochen nach Abgabe melden. Erst dann wird das Baby zur Adoption freigegeben.

Die Mutter musste nicht die Schuldgefühle von Abtreibung oder Tötung auf ihr Gewissen laden und das Leben eines unschuldigen, wehrlosen Kindes ist gerettet.